Die Vertrauensökonomie: Warum hochwertige Lead-Generierung sich vom rein Digitalen entfernt
- Midday Film Productions

- vor 5 Tagen
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In Premium-Segmenten – Private Banking, Luxushotellerie und gehobene B2B-Services – steht klassische Lead-Generierung zunehmend unter Druck. Die digitale Reichweite ist in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen, ebenso jedoch die Skepsis gegenüber rein digitalen Kontaktpunkten.

Das Ergebnis ist eine wachsende Vertrauenslücke: Führungskräfte überschätzen systematisch und in erheblichem Maße, wie stark Kund:innen ihrem Unternehmen tatsächlich vertrauen.
Hochwertige Lead-Generierung und die Daten zur Personalisierung
Die Verschiebung hin zu Personalisierung ist längst kein „Marketingtrend“ mehr, sondern ein wirtschaftlicher Leistungshebel. McKinsey berichtet, dass schneller wachsende Unternehmen 40 % mehr ihres Umsatzes aus Personalisierung generieren als langsamer wachsende Wettbewerber.https://shorturl.at/jFE2F
Deloitte Digital stellt zudem fest, dass 75 % der Konsument:innen eher bereit sind zu kaufen, wenn Marken personalisierte Inhalte anbieten.https://shorturl.at/n820G
Von Promotion zu Werttausch
In diesem Umfeld sind generische Kontaktpunkte häufig eine verpasste Chance. Hochwertige Lead-Generierung verhält sich zunehmend wie ein Werttausch: Die Zielperson erhält etwas tatsächlich Nützliches – nicht bloß werbliches Beiwerk.
Ein professionell produziertes Businessporträt oder eine LinkedIn Video Business Card ist kein Giveaway. Es ist ein professionelles Asset.
An dieser Stelle stützt auch die Verhaltensforschung den zugrunde liegenden Mechanismus: Wenn Menschen an der Entstehung von etwas beteiligt sind – selbst durch begrenzten Aufwand oder Personalisierung –, messen sie dem Ergebnis einen höheren Wert bei. Dieses Phänomen ist in der Forschung der Harvard Business School als der sogenannte „IKEA-Effekt“ bekannt. Der Wettbewerbsvorteil
Viele Organisationen investieren heute in Personalisierung. Für Premiummarken bleibt der entscheidende Unterschied jedoch unverändert: hochwertige, persönliche Vertrauensbildung im direkten Kontakt.
Es ist der Unterschied zwischen einem Datensatz im CRM und der Erinnerung als glaubwürdiger, relevanter Gesprächspartner.
Die zentrale Frage lautet daher:Wie stellen Sie aktuell sicher, dass Ihre wertvollsten Kontakte das Maß an persönlicher Verbindung – und die Qualität professionellen Mehrwerts – erhalten, das sie zunehmend erwarten? Sahin MacKrodt Strategy & Growth, Midday Film Productions



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